Loading...

Support

Lorem ipsum dolor sit amet:

24h / 365days

We offer support for our customers

Mon - Fri 8:00am - 5:00pm (GMT +1)

Get in touch

Cybersteel Inc.
376-293 City Road, Suite 600
San Francisco, CA 94102

Have any questions?
+44 1234 567 890

Drop us a line
info@yourdomain.com

About us

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetuer adipiscing elit.

Aenean commodo ligula eget dolor. Aenean massa. Cum sociis natoque penatibus et magnis dis parturient montes, nascetur ridiculus mus. Donec quam felis, ultricies nec.

DE
Have any Questions? +01 123 444 555

OLG Koblenz: Hundehalter haftet für Schäden bei „Hundegetümmel“ seines entlaufenen Hundes

Der Entscheidung (Urt. v. 09.12.2019, Az. 12 U 249/18) lag die Klage einer Hundehalterin zugrunde, die bei einem „Hundegetümmel“ zwischen ihren eigenen Hunden und dem Hund des Beklagten stürzte und sich erheblich verletzte.

Sachverhalt 

Die Klägerin spazierte mit ihren beiden angeleinten Hunden am Grundstück des Beklagten vorbei, als plötzlich der Hund des Beklagten entlief und auf die beiden Hunde der Klägerin zulief. Es entstand ein „Getümmel“, infolge dessen die Klägerin, die weiterhin an der Hundeleine festhielt, stürzte und eine Radiuskopffraktur erlitt. Aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen klagte sie auf Zahlung eines Schmerzensgeldes.

Entscheidung des Gerichts

Erstintanzlich machte die Geschädigte geltend, Grund für ihren Sturz sei der heranstürmende Hund des Beklagten gewiesen. Der Beklagte hingegen behauptete, die Klägerin sei aufgrund ihrer verhedderten Hundeleinen zu Fall gekommen.

Das Landgericht wies die Klage ab, da nicht auszuschließen sei, dass sich vorliegend das allgemeine Lebensrisiko verwirklicht habe.

Das OLG Koblenz war anderer Ansicht. Es kommt nicht darauf an, dass die Klägerin nicht mehr eingrenzen könne, weshalb sie letztlich zu Fall gekommen ist. Entscheidend ist, dass der Sturz eine unmittelbare Folge des „Hundegetümmels“ darstellt und sich damit die typische Tiergefahr realisiert hat.

Unkontrolliertes Umherlaufen zusammentreffender Hunde ist eine typische tierische Verhaltensweise

Nach Überzeugung des Senats stellt das unkontrollierte Umherlaufen sich begegnender Hunde ein typisch tierisches Verhalten dar. Kommt es wie in dem zu entscheidenen Fall zu Verletzungen, so realisiert sich hierbei die sog. Tiergefahr, d.h. die unberechenbare Entfaltung der tierischen Kraft und des tierischen Wesens. Allerdings ist die von den Hunden der Klägerin ausgehende, mitursächliche Tiergefahr anspruchsmindernd zu werten. Unter Berücksichtigung dieses Mitverschuldens, das das Gericht mit einem  bewertete, sprach es der Klägerin das begehrte Schmerzensgeld zu.

Kostenlose Erstberatung

Gerne bieten wir Ihnen eine kostenlose Erstberatung an und besprechen mit Ihnen, welche Ansprüche Ihnen zustehen.

Zurück

Copyright 2014 - 2021 STADER Rechtsanwälte PartG mbB. Alle Rechte vorbehalten.

Einstellungen gespeichert
Datenschutzeinstellungen

Cookie-Hinweis: Wir setzen auf unserer Webseite Cookies ein. Einige von ihnen sind erforderlich, während andere uns helfen unser Online-Angebot zu verbessern. Sie können alle Cookies über den Button "Alle akzeptieren" zustimmen oder Ihre eigene Auswahl vornehmen und diese mit dem Button "Auswahl akzeptieren" speichern. Erläuterungen zu den Datenschutzeinstellungen finden Sie unter "Weitere Informationen".

Erforderlich:

Notwendige Cookies und Google Fonts zulassen damit die Website korrekt funktioniert.

Externe Medien:

Externe Medien wie Youtube zulassen.

Statistik:

Matomo Analytics zulassen. Sie haben die Möglichkeit Matomo Analytics jederzeit zu deaktivieren. Nutzen Sie hierzu die Opt-Out-Funktion.

Weitere Informationen zu unseren Datenschutzbestimmungen, sowie die Matomo Opt-Out-Funktion finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.